Phishing E-Mail-Welle hält an

Auch im Jahr 2026 reißt die Phishing-Welle nicht ab. Wieder mal sind es Amazon Kunden, deren Konto überprüft werden muss. Diesmal aufgrund der DSGVO. Viele dieser E-Mails kommen von Servern in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Brasilien, USA, Bulgarien, Ungarn, Nigeria, Spanien, Frankreich, Ukraine, Estland, Türkei, vereinzelt aus Russland und Mexiko. Aktuell von sehr vielen Domains, die bei Google Cloud registriert sind.

Angeblich trägt dies zur Sicherheit bei, was wiederum gelinde gesagt völliger Nonsens ist. Auch müsse das Kundenkonto laut Gesetzgeber bis auf weiteres deaktiviert werden, wenn diese Überprüfung nicht durchgeführt wird.

Es wird auch mit einem Guthaben auf dem Amazon-Kundenkonto in Höhe von 15 EUR gelockt, sodass mehr Nutzer darauf reinfallen.

Das Deutsch in der Phishing-E-Mail ist ausgesprochen gut entgegen früherer E-Mails solcher Art. Da fühlt man sich gleich viel sicherer, wenn die Anbieter ihre Relays so schützen. Aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass uns diese E-Mail zu einer Adresse des New Yorker Unternehmens Bitly Inc. führen soll, wenn man den Link in der E-Mail anklickt (siehe markierte Links in den Bildern).

Also Vorsicht und diese E-Mail löschen, egal für wen eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt werden soll.

Weitere Beispiele solcher E-Mails:
Zum Beispiel eine Sicherheitsregistrierung für eine Kreditkarte oder versteckte die Abo-Falle für eine Verpflichtung, sich bei der angeblichen Datenschutzzentrale in Oranienburg anmelden zu müssen. Weiter sind gefälschte E-Mail von PayPal, dem Bundeszentralamt für Steuern oder der LBB, DKB, der IHK usw.. Dies sind nur einige Beispiele mit betrügerischer Absicht.